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Über 60 Menschen demonstrierten aus der Anti-AKW-Bewegung auf einer Kundgebung in Karlsruhe gegen den geplanten Castortransport aus Frankreich und fuhren dann mit dem Zug nach Philippsburg. Vom Bahnhof liefen sie gemütlich in guter und lockerer Stimmung, bei Sonnenschein und trockenem Wetter die etwa 10 Minuten mit Plakaten, Anti-AKW-Regenschirmen und Anti-AKW-Flaggen zum Marktplatz. Die Atmosphäre ist entspannt. "Nie wieder Atomkraft" skandieren sie. Auf einem Transparent ist zu lesen: "Willkommen im Endlager". Auf der Redeliste zur Kundgebung sind drei Menschen vorgesehen. Als erste hält Anete Wellhöfer von der Anti-Atom-Initiative Karlsruhe eine Rede. Weitere Redner waren Harry Block von der Anti-Atom-Initiative Karlsruhe und Herbert Würth vom Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand neckarwestheim.
Vier Castoren mit hochradioaktivem Atommüll werden vermutlich in der Woche nach dem 18. November in Philippsburg ankommen. Wir sind gespannt ob das passiert.
Unter "weiterlesen" findet Ihr Fotos zur Aktion. Hier Kundgebungsbeiträge zum nachlesen:
⏵Redebeitrag Anete Wellhöfer | ⏵Redebeitrag Harry Block | ⏵Redebeitrag Herbert Würth
Hier gibt es Videomitschnitte der Kundgebung:
⏵Videos 9.11. - Kundgebung Hauptbahnhof Karlsruhe & Marktplatz Philippsburg
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Verehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,
in den nächsten Tagen werden vermutlich auch vier Castoren mit hoch radioaktivem Müll aus dem französischen La Hague Frankreich nach Philippsburg durch diesen Bahnhof rollen.
Wir stehen aber nicht nur wegen dieser hochgefährlichen Transporte hier.
Wir beobachten mit Sorge, dass Atomkraft-Befürworter auf das Vergessen und Verdrängen setzen und nun wieder unverhohlen Propaganda für den angeblichen sauberen Atomstrom leider auch in den öffentlich-rechtlichen Medien machen. Die Realität der laufenden wie der stillgelegten Atommeiler hier, der Krieg in der Ukraine und die notwendige Entsorgung des hochaktiven Atommülls entlarven täglich die Argumente der Befürworter als fake news. Aber die Forschung, Werbung und Bestellung vor allem von kleinen sogenannten ‚small reactors‘ nimmt gerade Fahrt auf und wird leider nicht nur von Bill Gates, sondern auch von der AfD und der FDP. Seit Donnerstag, den 7.11.24 hat der Kanzlerkandidat der CDU Merz mit seiner Ankündigung im ZDF kleine Atomreatoren und Fusionskraftwerke in Deutschland bauen zu wollen, eine rüclkwärtsgewamndte Zeitenwende eingeleiet. Sein Generalsektretär Linnemann hat dies am nächsten Tag im ARD wiederholt. Auch hier in Karlsruhe, dem Herz der Atomforschung der EU – dem Joint Research Centre auf dem Gelände des KIT Nord, wir der Atomkurs befeuert. Deshalb versuchen wir mit Argumenten dagegenzuhalten und wie heute auch zu demonstrieren.
Weiterlesen: Redebeitrag 09.11.24 Karlsruhe Hbf - Castor-Transport - Harry Block
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Liebe Anti-Atom-Bewegte,
mein Name ist Anete Wellhöfer von der Anti-Atom-Initiative Karlsruhe.
Schön, dass ihr heute hier seid, um gemeinsam gegen den Atommüll-Transport von La Hague Frankreich nach Philippsburg zu demonstrieren.
Und es geht um noch viel mehr.
Weiterlesen: Redebeitrag 09.11.24 Karlsruhe Hbf - Castor-Transport - Anete Wellhöfer
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Der von Deutschland produzierte Atommüll muss zurückgenommen werden.
ODER?
Atommüll soll da bleiben, wo er ist. Denn die Transporte von radioaktivem Müll, die oft durch große Städte und Bannlungszentren führen, sind gefährlich für Mensch und Natur. Sie Stellen nur eine Scheinlösung dar. da es kein sicheres Endlager gibt.
Der radioaktive Müll wird zurzeit in CASTOR-Behältern in sogenannten Zwischenlagern aufbewahrt, diese sind für ca. 40 Jahre ausgelegt und genehmigt.
Momentan geht man davon aus, dass die Inbetriebnahme eines Langzeitlagers noch ca. 100 Jahre dauern wird.
Atommülltransporte sind daher aktuell unsinnig.
ALLES KLAR, ODER?
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(Anti-Atom-Südwest, 05.11.24) Am Samstag, 09.11.24 startet der öffentliche Protest der Südwestdeutschen Anti-AKW-Gruppen gegen den geplanten hochradioaktiven CASTOR-Transport von La Hague in Frankreich nach Philippsburg. Wir beginnen mit unserer Kundgebung am Hauptbahnhof in Karlsruhe um 11.30 Uhr, und fahren dann nach Philippsburg.
Dort wird es drei Redebeiträge geben:
- Anete Wellhöfer zum Thema: CASTOR-Transport
- Harry Block zum Thema: „Standortlager“ als Endlager?!
- Herbert Würth zum Thema: Stand Energiewende – wie weiter?
Wir fahren um 12.28 Uhr mit dem Zug und unserem „Atommüll“ nach Philippsburg. Vom Bahnhof aus gehen wir zum Marktplatz, wo eine weitere Kundgebung stattfindet.
Hier nochmals die Zeiten:
Hbf Karlsruhe 11:30 Uhr - Bhf Philippsburg 13:00 Uhr - Marktplatz Philippsburg 13:20 Uhr - Zug Philippsburg - KA 15:00-15:33 Uhr
Nach unseren Informationen soll der Transport mit den 4 CASTOREN in der Woche ab dem 18.11.24 stattfinden.
Wir lehnen diesen hochradioaktiven Atommülltransport mit den 4 CASTOREN nach Karlsruhe ab, da die weitere Suche nach einem Langzeitlager vollkommen offen ist.





